Führe Dich selbst!

Führe Dich selbst –
sonst folgt Dir keiner.

Rebecca Paul

 

Laut aktueller Statistik interessieren sich 87% aller Arbeitnehmer für einen neuen Job. Und Studien des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Gallup zeigen, dass Beschäftigte, die sich emotional nicht an ihr Unternehmen gebunden fühlen, rund 28% höhere Fehlzeiten haben.

  •  Bei der Frage, wie sich Zufriedenheit am Arbeitsplatz einstellt, sind sich die Entscheider in Unternehmen einig: Sie sehen es als größte Herausforderung und zugleich Aufgabe von Führungspersönlichkeiten, für die Wertschätzung von Mitarbeitern zu sorgen. Das ist aus ihrer Sicht der Schlüssel für Mitarbeitermotivation und Glück am Arbeitsplatz. Und es zeigt, dass nicht nur fachliche, sondern auch soziale Kompetenz wesentlich zum Führungserfolg beiträgt. Eine gute Führungspersönlichkeit zeichnet sich durch Empathie aus.
  •  Noch vor 10 Jahren belächelt, gilt Empathie heute als Erfolgsfaktor Nummer Eins für wirksame Führung. Das haben viele Unternehmen bereits erkannt und setzen es erfolgreich um.

Eine wesentliche Aufgabe von Führungskräften..

Verwechsle niemals Bewegung mit Handlung.

Benjamin Franklin

Eine wesentliche Aufgabe von Führungskräften liegt im Treffen von Entscheidungen. Manche Entscheidungen haben eine große Tragweite – andere haben einen eher operativen Charakter. Was aber ist eine gute Entscheidung?

Fünf Kriterien zur Bewertung einer Entscheidung:

  •  Die Qualität der Lösung
  •  Die Kosten der Entscheidung
  •  Die Geschwindigkeit der Entscheidung
  •  Die Akzeptanz der Lösung
  •  Der Beitrag zur Entwicklung des Teams

Insbesondere eine mangelnde Akzeptanz einer möglichen Lösung, kann die Umsetzung gänzlich sabotieren. Ob Dein Team Deine Entscheidung akzeptiert, merkst Du erst, wenn es sich auch tatsächlich in Bewegung setzt und ins Handeln kommt…


Wie der Wind unter den Flügeln...

Wer die anderen neben sich klein macht,
ist nie groß.

Johann Gottfried Seume

Wie der Wind unter den Flügeln eines Vogels, so brauchen wir Elan und Freude, damit wir erstaunliche Ergebnisse bekommen. Das unter anderem hängt auch von Deinen Werten und Überzeugungen ab. Nur, wenn Du selbst Dir und Deinen Überzeugungen treu bleibst, wirst Du diese glaubwürdig an Dein Team vermitteln können. Glaubst Du hingegen selbst nicht an die Werte, über die Du sprichst, wird es schwer, sie mit Leben zu füllen. Dein Team wird auch nicht daran glauben und sie bleiben einfach nur Worte auf einem Stück Papier…

  • Wofür willst Du stehen?
  • Woran willst Du Dich messen lassen?

Durch ein glaubwürdiges Wertesystem schaffst Du die Basis für dauerhaften Erfolg.


Wie kommt Dein Verhalten an?

Je besser deine Leute sind,
desto höher steigst du auf.

Kenneth Blanchard

Die Gleichung ist einfach: ohne Menschen, die sich führen lassen, gibt es keine Führung. Wir sagen dann gern: ‚Du musst Dein Team ins Boot holen!‘ Nur, wie machst Du das? Und wie bringst Du sie dazu, zu rudern? Idealerweise harmonisch und in die gleiche Richtung?

Das einfachste Mittel ist ein Perspektivwechsel. Versetze Dich in Dein Team und frage Dich, wie Dein Verhalten ankommt. ABER: lade auch Dein Team ein, sich einmal in Deine Situation zu versetzen. Sensibilisiere Dein Team für Deine Rolle, damit sie Deine Ziele und Beweggründe verstehen. Damit sie Deine Erwartungen verstehen. Damit sie ihren Beitrag zum Erfolg erkennen und leisten können.

Führen und in Führung


Frisch gebacken!

Führungsnachwuchs
bekommt man nicht in neun Monaten.

Hans Merkle

Gerade frisch gebackene Führungskräfte werden sich zunächst aufmachen, ihren Führungs-Werkzeugkasten aufzufüllen. Dazu gehören:

  •  Wirksame Feedback-Regeln
  •  Konstruktive Fragetechniken
  •  Sicherer Umgang mit Zielvereinbarungen
  •  Aufgaben-Definition und Rollenklarheit
  •  Delegieren und Erwartungsmanagement

Auch als erfahrene Führungskraft lohnt sich ein gelegentlicher Boxenstopp und die Frage: An welchem Punkt möchte ich mich heute entwickeln?


Dein Selbstwertgefühl!

Achte auf Dein Selbstwertgefühl.
Es ist der Schutzschild Deiner Seele.

Rebecca Paul

Kein Urteil hat eine größere Macht, als das Urteil, das wir über uns selbst durch die Gegend tragen. Und kein Urteil fällen wir schärfer als das Urteil über uns selbst. ‚Behandle Dich selbst wie Du eine gute Freundin behandeln würdest‘ sagt die Psychologin Kristin Neff. Auf Postkarten finden wir das super… Und gern empfehlen wir das auch den anderen… Nur mit der eigenen Umsetzung hapert es bisweilen…

9 Schritte zu wachsendem Selbstwert:

  •  Kenne Deine Werte
  •  Bewahre Deine Ideale
  •  Verfolge Deine Ziele konsequent
  •  Löse Dich von der Vergangenheit
  •  Vertraue Deiner Intuition
  •  Verabschiede Dich von negativen Menschen
  •  Wenn es sich falsch anfühlt: lass es!
  •  Wenn es sich richtig anfühlt: tu es!
  •  Denke positiv über Dich selbst

Auf welchen dieser 9 Punkte wirst Du heute ganz besonders achten? Auf welchen morgen? Auf welchen…


Neues von unserer Bienen-Patenschaft!

Mit unserer Bienenpatenschaft begleiten wir unser Bienenvolk durch das Jahr und helfen so, den Bienenbestand zu erhalten – denn die Bestäubungsleistung der Bienen ist lebensnotwendig für den Erhalt unserer Umwelt. Jeden Monat berichten wir über unsere kleinen Weltwunder… 🙏

Im März geht die lange Wartezeit des Imkers dem Ende zu. Nachdem die Bienen im Winter sich selbst überlassen und nicht gestört wurden, nutzt der Imker die ersten warmen Tage um sich einen Überblick über seine Völker zu verschaffen. Dabei versucht er, das Volk so wenig wie möglich zu stören und kontrolliert nur, ob noch ausreichend Futter vorhanden ist. Im März braucht das Volk besonders viel Futter, da es stärker brütet – obwohl es noch kalt ist. Falls ein Volk tatsächlich nicht mehr genügend Futterreserven hat, hängt der Imker eine Futterwabe hinzu. Aber nicht nur der Imker, sondern insbesondere die Bienen freuen sich über die ersten sonnigen Tage an denen sie die Beute (so heißt die Behausung der Biene) verlassen können. Bei diesem Reinigungsflug leeren sie ihre Kotblase und schaffen Bienen, die über den Winter gestorben sind aus der Beute. Dabei zerrt die lebende Biene die Tote nicht nur aus der Beute vor das Flugloch, sondern trägt diese noch mehrere Meter, halb fliegend - halb krabbelnd, vom Stock weg. Dieses Hygieneverhalten trägt dazu bei, dass sich keine Krankheiten im Volk verbreiten. Im März holen die Bienen schon kleinere Mengen Nektar. Viel wichtiger ist jedoch der Pollen, welcher für die Aufzucht der jungen Brut notwendig ist. Diesen Pollen finden sie auf Hasel und Weide, sowie auf Winterblühern wie Krokus und Schneeglöckchen. Die junge Brut die damit herangezogen wird muss nun sukzessive die sterbenden Winterbienen (im Oktober erbrütet) ersetzen. Diesen Vorgang nennt man Durchlenzung. Dieser kritische Zeitraum ist für die weitere Entwicklung des Bienenvolkes entscheidend. Wenn die Bienen es nicht schaffen, genügend Brut zu pflegen, erreichen sie erst zu spät im Sommer die nötige Volkgröße um ausreichend Honig für den Wintervorrat zu sammeln.

IMKER ABC – das Bienenhaus

Das Bienenhaus war bis vor einigen Jahrzehnten der Aufstellungsort für Bienenvölker. Darin wurden die Beuten neben oder übereinander untergebracht, um vor der Witterung geschützt zu sein. In der modernen Imkerei werden die Beuten jedoch im Freien aufgestellt, denn es hat sich gezeigt, dass der enge Kontakt zur Umwelt für die Bienen nicht schlecht, sondern sogar von Vorteil ist. Alte Bienenhäuser werden aber auch heute noch genutzt, da sie die Bienen vor Vandalismus schützen und Stauraum für überschüssiges Material bieten. 🙏


Neues Wertesystem...

Wer sich an die Phantasie der Menschen wendet, wird immer den besiegen,
der auf ihren Verstand einwirken will.

Friedrich der Große

Führung wird anspruchsvoller. Mitarbeiterbindung rückt aufgrund von Talentknappheit immer mehr in den Fokus. Neue Mitarbeiter-Generationen sind geprägt durch ein neues Wertesystem. Und unser Umfeld ist innerhalb wie außerhalb des Unternehmens geprägt von konstantem Wandel. Alles das verändert und erhöht die Anforderungen an die Führungskraft.

Erfolgreiche Führungskräfte

  •  vermitteln das große Ganze
  • schaffen Identifikation mit den Zielen
  •  klären Motive und schaffen Emotionen

Wer war die beste Führungskraft, die Du je hattest?


Was wirst Du sagen?

Das Geheimnis ist nicht, lauter zu sprechen –
sondern mit den besseren Argumenten.

Rebecca Paul

 

Führung ist Kommunikation. Wirksame Führung braucht wirksame Kommunikation.

Überlege Dir, was Du erreichen willst – und überlege Dir, was Du sagen wirst:

  •  Ist es wahr? Wenn nein, dann sag es nicht.
  •  Ist es wahr, aber nicht nötig? Dann sag es nicht.
  •  Ist es wahr und nötig? Dann sag es so, dass Dein Gegenüber aufgebaut wird. 30Nur dann wird er bereit sein, sein Verhalten zu ändern.

 


SPRICHST DU DAS OHR AN ODER TRIFFST DU DAS HERZ?

Es gibt diese Menschen, die beginnen zu sprechen – und Du hörst eine Stecknadel fallen… Und dann gibt es andere, da verlierst Du nach wenigen Worten den Faden und Du möchtest ihn auch gar nicht wieder finden… Wir neigen oft dazu, unser gesamtes Wissen aus vollen Eimern auf unseren Gegenüber zu kippen. Wir verwenden möglichst viele Fremdworte und Fachbegriffe um schlau und kompetent zu wirken. Wichtig ist aber nicht, was Du sagen willst. Wichtig ist einzig und allein, was bei Deinem Gesprächspartner ankommt. Für‘s Verstehen ist derjenige haupt-verantwortlich, der spricht. Das vergessen wir gelegentlich…


 

Was nicht in die Masse dringt, ist unwirksam.

Karl Jaspers

 


Und dann wäre da noch die non-verbale Kommunikation. Sie ist in aller Munde, es wird viel darüber gesprochen und geschrieben. ‚Eigentlich´ sind uns die Tücken, Fallstricke und auch die positiven Seiten der non-verbalen Kommunikation bekannt – sie sind uns nur häufig nicht bewusst. Blicke zum Beispiel können verzaubern, bohren und sogar töten. Ein leiser Blick spricht lauter als tausend Worte. Und durch die Augen Deines Gegenübers kannst Du in seine Seele schauen. Wenn Du das möchtest.

Vielleicht möchtest Du heute einmal einem Menschen Deine ganze Aufmerksamkeit schenken? Dann hilft Dir ein ganz einfacher ‚Trick‘:

  • Wenn Du heute einen neuen Menschen kennenlernst, versuch Dir bei den ersten Worten bereits seine Augenfarbe zu merken. Und schon hast Du sichergestellt, dass Du ihm auch wirklich in die Augen schaust. Wirklich bei ihm bist. Wir Menschen mögen Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Du kannst beides – durch einen Augenblick – geben.
  • Und wenn Du einen Dir bekannten Menschen triffst, mach das Gleiche. Hättest Du die Augenfarbe gewusst? Sind Dir die kleinen Farbkleckse rund um die Iris schon einmal aufgefallen? Die Lachfältchen? Die kleinen Sommersprossen? Schenke Deinem Gegenüber Deinen Blick und leih im Dein Ohr. Du hebst Eure Kommunikation auf ein ganz neues Niveau…

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