Die Intelligenz eines Führenden!

Die beste Methode, um die Intelligenz eines Führenden zu erkennen, ist, sich die Leute anzusehen, die er um sich hat.

Niccolò Machiavelli

Eine Führungskraft ohne Ziele wird sich schwer tun, ihr Team zu führen. Das ist wie bei einer Autofahrt an einen unbekannten Ort. Ohne klare Zielvorgaben wird Dein Navigationsgerät Dich nicht an Dein Ziel führen.

Diese Ziele sollte eine Führungskraft haben:

  •  Betriebswirtschaftliche Führungsziele: Am Ende des Tages wirst Du am Ergebnis gemessen
  •  Psychologische Führungsziele: Identifikation mit dem Unternehmen ist die Basis für eine gute Stimmung und herausragende Ergebnisse
  •  Verhaltensbasierte Führungsziele: z.B. Deine Vorstellung von Kooperation im Team oder selbständiges Lernen und sich Weiter-Entwickeln jedes Einzelnen

Welche Ziele hast Du Dir für Dein Team vorgenommen?


Eröffnungsfeier Treff.Punkt.Erfolg - Akademie

Einfach mal feiern! Genau das haben wir gestern getan. Und es gab viel zu feiern: ‚Rebecca Paul – Die Konzept-Agentur‘ feiert schon ihren vierten Geburtstag, wir haben uns vergrößert und sind in neue – eigene – Räume umgezogen, und am ersten Januar haben wir unsere eigene Akademie gegründet mit dem Namen ‚Treff.Punkt.Erfolg‘.

Wir hatten einen gemütlichen Kaminabend mit Kunden, Partnern und dem einen oder anderen feinen Tropfen des Weinguts Blankenhorn. Neben Antipasti und sonstigen Leckereien haben insbesondere unsere selbst gebrannten Mandeln für Begeisterung gesorgt. Bei tollen Gesprächen wurden interessante, neue Kontakte geknüpft und der Abend ging rasend schnell vorbei.

Passend zu unserem Jahresmotto 2019 ‚Motivation‘ sorgte Jörg Maier von ‚Original Landreisen‘ mit seiner persönlichen Geschichte zum Thema Motivation für Begeisterung. Wäre es am Feuer nicht so gemütlich gewesen – die meisten Gäste hätten sofort die Wanderstiefel geschnürt und wären mit ihm aufgebrochen… Wir bedanken uns bei all unseren Gästen für diesen tollen Abend und die vielen lieben Glückwünsche. Die nächste Jahresfeier kommt bestimmt!

 


PERSÖNLICHKEITEN BEWEGEN DIE WELT – NICHT PRINZIPIEN

Mitarbeiter sind viel klüger, als ihre Chefs häufig glauben. Und sie tragen ein Grundbedürfnis nach Mitgestaltung in sich, davon bin ich überzeugt. Im Rahmen eines Experimentes an der Harvard Business School wurde einer Gruppe Studenten eine einfache Aufbewahrung-Box, wie wir sie zum Beispiel von IKEA kennen, zum Zusammenbauen gegeben. Die Studenten erhielten dafür jeweils 5 Dollar. Einer zweite Gruppe wurden identische Boxen gegeben, allerdings waren diese bereits zusammengebaut. Die Studenten dieser Gruppe erhielt die Aufgabe, die Box auszupacken und zu prüfen. Auch sie erhielten pro Stück 5 Dollar. Im Nachgang wurden die Studenten beider Gruppen gefragt, welchen Preis sie bereit wären für eine Box zu bezahlen. Das Ergebnis war verblüffend: die Studenten, die die Box selbst zusammengebaut hatten, boten einen durchschnittlich 63% höheren Betrag. Zwischenzeitlich gibt es eine Vielzahl von Studien, die belegen, dass Unternehmen Potential verschenken, wenn sie ihre Mitarbeiter nicht mitgestalten lassen. Inwiefern dieses Potential erkannt, aufgedeckt und auch eingesetzt wird, liegt an der Führungskraft. Oder vielmehr: an der Führungspersönlichkeit.


Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

Abraham Lincoln


Persönlichkeiten bewegen die Welt – nicht Prinzipen. Und Menschen verändern die Welt – nicht Organisationen. Natürlich wollen Menschen sich verstanden und respektiert, geachtet und beachtet wissen. Dann sind sie meist auch bereit, eingeschlagene Pfade zu verlassen und sich auf das Neue, das Ungewohnte einzulassen. Was sie aber letztlich wirklich dazu bringt, das auch zu tun, sind Persönlichkeiten. Führungspersönlichkeiten. Leuchttürme, die Orientierung geben.

 

Drei Eigenschaften, die eine Führungspersönlichkeit auszeichnen:

  • Ein klares und gelebtes Wertesystem
  • Klare Ziele und kommunizierte Erwartungen
  • Selbstdisziplin und Reflektion des eigenen Verhaltens

Ich selbst hatte vor vielen Jahren einmal einen Vorgesetzten, der ein solcher Leuchtturm war. Er zeichnete sich durch diese Eigenschaften aus. Darüber hinaus zeichnete er sich dadurch aus, dass er all das irgendwie mit Leichtigkeit tat. Und irgendwie schien sein Leben in Ballance zu sein. In Deinem Führungs-Alltag wird es immer wieder einmal hektische Phasen geben. Daher ist es besonders wichtig, dass in Deinem Umfeld möglichst vieles im Reinen ist und Du nicht allzu viele Baustellen mit Dir herumschleppst. Führungspersönlichkeiten sorgen bekanntermaßen dafür, dass sie selbst wie auch ihr Team ‚brennen‘. Sie achten aber gleichzeitig darauf, dass weder sie noch ihr Team ‚aus-brennen‘. Nur dann ist der Unternehmenserfolg auf Dauer sichergestellt.

 


Neues von unserer Bienen-Patenschaft!

Mit unserer Bienenpatenschaft begleiten wir unser Bienenvolk durch das Jahr und helfen so, den Bienenbestand zu erhalten – denn die Bestäubungsleistung der Bienen ist lebensnotwendig für den Erhalt unserer Umwelt. Jeden Monat berichten wir über unsere kleinen Weltwunder… 🙏

Sobald Anfang Dezember sich das Bienenvolk zu einer Wintertraube zusammengezogen hat, um der Kälte zu trotzen, legt ab da die Königin keine Eier mehr. Die Bienen halten die Temperatur im inneren der Traube konstant bei 20 Grad Celsius.

Die Bienen heizen nicht wie vielleicht gedacht mit Flügel Schlägen, sondern indem sie mit ihren Muskeln zittern. Durch das eingelagerte Futter, welches der Imker im Herbst großzügig gegeben hat, wird das Futter durch die Wärme der Bienen flüssig und kann leicht von den Bienen aufgenommen werden. Die Bienentraube wandert mit dem Futter durch den Stock. Dies nennt man den Zehrweg. Die äußeren Bienen werden dabei besonders von der Kälte angegriffen. Damit diese nicht erfrieren, wechseln sie mit den inneren Bienen durch. Ein starkes, gesundes Volk kann mehrere Monate tiefste Minustemperaturen aushalten, denn auch in Sibirien gibt es Bienen. Im Winter dürfen die Bienen nicht gestört werden. Denn sie werden durch die Unruhe nervös und verlassen die Wintertraube und verklammen bei niedrigen Außentemperaturen sehr schnell und erfrieren. Im Januar hat der Imker an den Völkern nicht viel zu tun. Er muss nur nach Stürmen oder Unwettern einen Kontrollgang unternehmen um zu sehen ob alles in Ordnung ist. 🙏


LOB + ANERKENNUNG = WERTSCHÄTZUNG?!?

Häufig verwenden wir diese Begriffe Lob, Anerkennung und Wertschätzung synonym. Es gibt jedoch Unterschiede. Lob und Anerkennung beziehen sich auf ein erfreuliches, lobenswertes Verhalten oder eine herausragende, anerkennenswerte Leistung. Meist wünschen wir uns mehr davon. Und oft warten wir vergeblich. Vielleicht ist Dir das auch schon einmal passiert, dass Du einen Menschen gerne für seinen Einsatz oder seinen Team-Geist oder was auch immer loben wolltest – und irgendwie bist Du nicht dazu gekommen. Lob und Anerkennung hat eine Halbwertszeit, es ist wichtig, dass Du zeitnah lobst, ansonsten verliert das Lob seine Wirkung. Tatsächlich hat ein Lob für uns auch mehr oder weniger Gewicht, abhängig davon, wer es ausspricht. Ganz salopp ausgedrückt erreicht uns die Anerkennung nur dann, wenn sie von einer für uns „bedeutenden“ Person kommt. Dann erzielt sie Wirkung. Dann sind wir zufrieden. Kommt von genau dieser Person aber nichts, fehlen uns Beachtung und Zuwendung. Wir sind angreifbar, ziehen uns zurück und leiden körperlich oder seelisch.


Orchester haben keinen eigenen Klang; den macht der Dirigent.

Herbert von Karajan


Ich sehe Dich - als Mensch

Wertschätzung ist ein wenig anders gelagert. Eine positive Haltung gegenüber anderen Menschen ist eine Grundeinstellung und hat nichts mit einer Leistung oder einem gewünschten Verhalten zu tun. Sie nimmt den Menschen so, wie er ist, an – mit seinen Stärken und Schwächen. Ein wertschätzendes Verhalten akzeptiert, dass Menschen Fehler machen dürfen und daraus lernen. Persönliche Eigenschaften wie Offenheit, Akzeptanz, Respekt, Vertrauen und Toleranz sind die Grundlage dafür und fördern eine wertschätzende Kommunikation in der Zusammenarbeit. Und damit schaffst Du den Motivationsfaktor Nr. 1, denn Wertschätzung und Motivation hängen eng zusammen.

5 Regeln für mehr Wertschätzung in der Team-Arbeit:

  • Entwickle gemeinsam mit Deinem Team ein Wertesystem
  • Akzeptiere andere Meinungen – das heißt nicht, Du stimmst zu
  • Halte Termine ein und fokussiere Dich auf Deinen Gesprächspartner
  • Sprich regelmäßig Lob und Anerkennung für herausragende Leistungen aus
  • Achte auf Formulierung, Tonfall und Mimik. Der andere kann auch die non-verbalen Zeichen ‚lesen‘

Dein Team hat Talente und Stärken. Begegnest Du Deinen Mitarbeitern mit Anerkennung und Wertschätzung, führst Du sie auf den Weg zu Höchstleistungen. So wie ein Dirigent sein Orchester dazu bringt, nicht einfach nur ein Musikstück zu spielen. Er fördert ein Meisterwerk zu Tage…

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Unsere Bienen im Winter

Mit unserer Bienenpatenschaft begleiten wir unser Bienenvolk durch das Jahr und helfen so, den Bienenbestand zu erhalten – denn die Bestäubungsleistung der Bienen ist lebensnotwendig für den Erhalt unserer Umwelt. Jeden Monat berichten wir über unsere kleinen Weltwunder… 🙏 

Auch im Dezember ist das Bienenvolk zu einer kompakten Wintertraube zusammengezogen.  Der Imker kann im Winter nichts für die Völker tun, er darf sie nicht stören um sie nicht aus der Winterruhe zu bringen. Deshalb widmen wir auch diese Monatsmail den Produkten des Bienenvolkes. Der Imker kann die bienenfreie Zeit nutzen um die Bienenprodukte zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten zu vermarkten. Hierbei kann er die Kunden von der Qualität seines Honigs aus der Region überzeugen.
Honig, den man im Supermarkt kaufen kann, stammt in den seltensten Fällen aus Deutschland. Auf dem Etikett ist immer der Ursprungsort des Honigs vermerkt. Zumeist steht dort „Honig aus EG und nicht-EG Ländern“. Um stets eine einheitliche Qualität zu liefern, mischen große Abfüller verschiedene Honige zusammen. Leider wird auf die Qualität des Honigs in vielen Ländern nicht so geachtet, wie in Deutschland. Bei uns gehört es zur guten imkerlichen Praxis, zur Bekämpfung der Varroa-Milbe nur organische Säuren einzusetzen. Der Einsatz von Antibiotika und sonstigen Medikamenten ist in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern nicht erlaubt. So kann davon ausgegangen werden, dass Honig, der von Imkern aus Deutschland stammt, frei von Rückständen ist. Honig wird aber nicht nur als Nahrungsmittel verwendet, sondern genauso wie Bienenwachs auch in diversen Cremes und Kosmetikprodukten.
Auch Kerzen aus eigenem Bienenwachs dürfen auf keinem Imkerstand an einem Weihnachtsmarkt fehlen. Reine Bienenwachskerzen sind zwar relativ teuer, brennen aber sehr lange und verbreiten einen wunderbaren Duft. Früher war das Wachs aus dem Bienenvolk viel wichtiger als heute. Die Kirche war der größte Abnehmer von Bienenwachskerzen bis sie durch günstige Kerzen aus Paraffin ersetzt wurden.
Wenn man bedenkt, dass der gesamte Wabenbau eines Bienenvolkes nur etwa 1200 Gramm wiegt, so wird einem schnell bewusst wie wertvoll Produkte aus Bienenwachs sind. Der Imker entnimmt aus dem Bienenvolk nur das Wachs aus älteren Brutwaben für die Produktion von Kerzen. Frische Waben aus sogenanntem Jungfernwachs verbleiben im Volk. Deshalb muss das Wachs gefiltert werden um es von Pollen und anderen nicht brennbaren Stoffen zu reinigen. Wenn dies nicht sorgfältig geschieht, flackern die Kerzen und brennen schlecht.
Bienenwachskerzen können entweder in Formen gegossen, oder mit einem Docht aus flüssigem Wachs gezogen werden. Und wir genießen noch den Honig diesen Sommers und freuen uns am Licht unserer Bienenwachskerzen 🙏


PLANUNG? GEHT BEI MIR NICHT…

Wenn ich mit Unternehmern und Führungskräften über Ziele und strategische Planung spreche, höre ich gelegentlich: ‚Das mag alles sein, aber in meiner Branche kann man nicht planen.‘ Und dann folgen viele Erklärungen, warum in diesem Unternehmen alles anders ist als bei anderen. Tatsächlich ist abwarten keine gute Alternative. Du gibst damit die Verantwortung aus der Hand. Das mag bequem sein – aber auf Dauer nicht befriedigend. Soll Deine Zukunft womöglich vom Zufall bestimmt werden?

  • Setz Dir Ziele
  • Lege fest, was passieren muss, damit Du sie erreichst
  • Kläre für Dich was schieflaufen kann – baue einen Plan B
  • Lege die Strategie fest
  • Definiere Maßnahmen
  • Fang an!
  • Kontrolliere … Frei nach dem Motto: ‚Miss es – oder vergiss es!‘

Und dann korrigiere, wenn nötig. Statt Zufall fällt Dir der Erfolg dann zu. Und das zurecht. Du ersetzt dann Zufall durch Irrtum und lernst daraus.


Intuition - ist Intelligenz mit erhöhter Geschwindigkeit.

Italienisches Sprichwort

 


Hin und wieder entwickeln sich unsere Ideen auch erst, wenn wir mit anderen darüber sprechen und wieder neue Punkte dazu spinnen. Nutze diese Gelegenheit, egal, wo Du bist oder wen Du um Dich hast. Sprich einmal mit einem Kind – Du wirst erstaunt sein, welche Erkenntnisse sich für Dich ergeben. Oder mit einem älteren Menschen – die meisten teilen ihren gigantischen Ozean an Wissen und Erfahrung gern mit Dir. Oder mit jemandem aus einem anderen Kulturkreis – das öffnet Horizonte. Trau Deiner Intuition während Deiner Planung. Du kannst nicht alles planen – aber Du kannst vieles gestalten.

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NEUE SEMINARE IN 2019

Die Tage werden immer kürzer und das Jahr neigt sich mit Riesenschritten dem Ende zu. Und auch wir durften wie man auf den Fotos sieht bei traumhaftem Sonnenschein unsere vorerst letzten beiden Seminare „Lizenz zum Flüstern – Mitarbeiterführung mit Klarheit, Respekt und Stärke“ und „Führen, fördern, coachen – Erfolgsrezepte für Führungspersönlichkeiten“ in diesem Jahr erleben. Wie immer mit großartigen Teilnehmern.

Dabei stand „Führen, fördern, coachen – Erfolgsrezepte für Führungspersönlichkeiten“ zum ersten Mal in völlig neuem Gewand da: zweitägig und erweitert um die Themen emotionale Intelligenz und vor allem Führung in Zeiten permanenter Veränderung. Vor allem die persönliche Veränderungs-Scorecard hat Eindruck bei unseren Teilnehmern hinterlassen, die bemerkten „das beste Seminar, das wir je besucht haben“ – Wie schön - vielen Dank!

Wenn wir jetzt mit unseren Seminaren nun in die Winterpause starten, dann heißt das für uns wie in jedem Jahr: Reflektieren und kontinuierlich verbessern. Regelmäßig bauen wir neue Elemente in unsere Seminare ein – entweder, weil wir sie am Markt entdeckt haben, weil wir sie selbst entwickelt haben oder weil wir bestimmte Bedürfnisse bei unseren Teilnehmern entdeckt haben. Übrigens ist das Seminar „Professionelle Moderation – Meetings und Workshops souverän leiten“ aus den Wünschen unserer Teilnehmer heraus entstanden, die uns gesagt haben „Macht das doch! Das fehlt noch im Portfolio!“. Wir waren begeistert, haben das Seminar entwickelt und in diesem Jahr feiert es bereits seinen zweiten Geburtstag.

 


Der Chef, das ist nicht der, der etwas tut, sondern der, der das Verlangen weckt, etwas zu tun.

Edgar Pisani

 


 

Optimierung ist im Übrigen nicht alles. Derzeit feilen wir auch an einem weiteren neuen Seminar, das unsere Seminar-Familie im kommenden Jahr ergänzen wird. Ein Seminar, in dem es zwei Tage lang ausführlich und tiefgehend um die Frage gehen wird: wie führe ich eigentlich ein erfolgreiches und zielführendes Mitarbeitergespräch? Wie führe ich zum Beispiel ein wirksames Kritik-Gespräch – wirksam in der Hinsicht, das ich mein Ziel erreiche: die Veränderung des Verhaltens oder der Leistung zum Positiven. Wie führe ich ein Bewerbungsgespräch, so dass ich möglichst früh erkenne, ob ich mir ein echtes Talent für mein Team angle? Wie führe ich ein Personal-Entwicklungsgespräch und wie vereinbare ich Ziele, die auch erreicht werden? Und wie baue ich das alles in ein einfaches und gleichzeitig wirksames Talentmanagement ein? Das alles und vieles mehr werden wir in diesem neuen Seminar besprechen und wir freuen uns schon riesig darauf!

Die Winterpause wird also nur eine vordergründige – im Hintergrund haben wir viel vor: für ein Jahr 2019, das genauso spannend wird wie die letzten Jahre. Für unsere Teilnehmer, die uns immer wieder rückmelden, wie zügig und erfolgreich sie in die Umsetzung kommen. Für das, was uns ausmacht: Wirksamkeit und Begeisterung.

Vielleicht nimmst auch Du Dir die Zeit für eine persönliche Reflektion:

oWas hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen?

oWas habe ich erreicht, was nicht?

oWas habe ich gelernt?

oWas mache ich im nächsten Jahr besser? Wie genau?

oWofür bin ich dankbar?

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TEAMS BRAUCHEN GEISTIGE BRANDSTIFTER

Sich zu freuen ist wie eine sanfte Brise an einem lauwarmen Spätsommertag. Begeisterung hingegen ist ein Orkan, der alles wegfegt. Begeisterung lässt keinen Raum für trübe Farben. Babys haben dieses Gefühl bis zu 50 Mal am Tag. Ihr ganzes Leben liegt noch vor ihnen und praktisch jeder Augenblick ist spannend und neu. Für Babys ist das Leben keine Routine, sondern eine fortwährende Entdeckungsreise. Und wenn wir älter werden? „Das Schwierigste am Erwachsenwerden ist das Bewahren kindlicher Begeisterungsfähigkeit." (Franz Kern, Uhrenmacher). Leidenschaftliche Begeisterung macht uns beweglicher und motiviert uns durchzuhalten. Wenn wir etwas mit Begeisterung tun, wachsen wir über uns hinaus. Wir erreichen Ziele, die anderen unerreichbar scheinen. Leidenschaftliche Menschen sprühen vor Energie. Sie haben die Kraft eine Sache mit ganzem Herzen voranzutreiben. Sie bewirken etwas im Leben anderer. Sie inspirieren sie. Leidenschaftliche Begeisterung ist ansteckend.

 


In Dir muss brennen,

was Du in anderen entzünden willst.

 Johann Wolfgang Goethe


 

Grundsätzlich ist jeder Mensch begeisterungsfähig. Dinge, die uns brennend interessieren, machen wir in der Regel gut und automatisch gern. Wenn ich von einer Sache begeistert bin, will ich am liebsten nicht mehr damit aufhören. Wie damals, als unsere Eltern sagten, wir sollen endlich das Licht ausmachen und wir „nur noch fünf Minuten!!!“ spielen oder lesen wollten. Ob wir uns für etwas begeistern können und auch tatsächlich ins Handeln kommen, wird durch viele Aspekte angetrieben. Zum Beispiel durch Lob und Anerkennung, die wir für erfolgreich geleistete Arbeit erhalten oder durch Erwartungen, die wir mit einem Ziel verbinden. Da naturgemäß nicht alle Aufgaben, die tagtäglich anfallen, automatisch Begeisterungsstürme auslösen, heißt Begeisterungsfähigkeit auch, seine Einstellung entsprechend einzustellen. Die menschliche Spezies ist im Übrigen die einzige, die das kann. Du kannst Dich aktiv entscheiden, Dich für eine Sache zu interessieren. Sie gut zu machen oder noch besser exzellent. Und vor allem: Du kannst Dich entscheiden, Dich nicht auf die Aufgabe zu fokussieren sondern auf das Ziel. Das ist so ein bisschen wie bei einem Berglauf: nicht die Anstrengung macht Spaß, sondern der Erfolg, den Gipfel erreicht zu haben. Nicht die Hausarbeit macht Spaß, sondern das saubere Ergebnis. Nicht das Bereinigen der 24.000 Kundendatensätze macht Spaß, sondern der begeisterte Kunde, weil wir nicht wie viele andere seinen Namen falsch schreiben oder seine Adresse verwechseln. Und das wiederum gilt es, Deinem Team, Deinen Kollegen zu vermitteln. Begeisterung ist die stärkste intrinsische Motivation, die es gibt. Sie ist ein innerer Motor, ein Kraftwerk der Leichtigkeit und Doping für die Seele.

14 Begeisterungsfaktoren, die für Motivation, Verbundenheit und Loyalität sorgen:

  • Spiel-Raum
  • Vertrauen
  • Feedback (Lob & Kritik)
  • Informationen
  • Kommunikation
  • Konsequenz
  • Klarheit
  • Berechenbarkeit
  • Wertschätzung
  • Zusagen einhalten
  • Sicherheit
  • Dankbarkeit
  • Respekt
  • Humor

Geld funktioniert nur bedingt, das wissen wir und dennoch ist es noch immer der Faktor, auf den wir in der Realität am ehesten setzen. Warum? Weil er einfacher ist als Berechenbarkeit, Feedback oder Informationsfluss. Natürlich empfindet man eine Gehaltserhöhung als Wertschätzung, allerdings gewöhnt man sich an mehr Geld recht schnell – an mangelnde Wertschätzung gewöhnt man sich hingegen nie. Im Übrigen hat die Begeisterung Deines Teams direkte Auswirkung auf die Treue Deiner Kunden, denn Kunden kaufen bevorzugt da, wo sie sich wohlfühlen, wo eine Vertrauensbasis entsteht und wo Mitarbeiter ihnen ein gutes und sicheres Gefühl vermitteln. Sicherlich kann man nicht in jedem Menschen ein Feuer für ein Produkt, ein Projekt oder das Unternehmen entfachen. Aber jeder Mitarbeiter, den Du für die Sache entzündest, ist es wert.

Vielleicht fragst Du Dich gelegentlich einmal:

  • Was löst in Deinem Unternehmen Begeisterung aus?
  • Was bremst in Deinem Unternehmen Begeisterung?
  • Welche eine Sache kannst Du in den nächsten 72 Stunden umsetzen um Dein Team, Deine Kollegen geistig in Brand zu setzen?

Begeisterung ist: in den Himmel zu schauen und statt Wolken Schafe zu sehen. Auf einen Bauplatz zu schauen und statt Geröll den neuen Bürokomplex zu sehen. Auf einen Mitarbeiter zu schauen und statt der Assistentin den Diamanten zu sehen.

 

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Was für eine ereignisreiche Woche!

Vier Seminare in 6 Tagen!: "Rhetorik I – Mehr als Worte", "Rhetorik II – Mit persönlichen Wirkungsmitteln zum Erfolg", "Professionelle Moderation – Meetings & Workshops souverän leiten", "Ladylike! – Erfolgreich zwischen besserer Hälfte und einsamer Spitze". Viele spannende Momente durften wir mit unseren Teilnehmern teilen. Wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen und uns näher kennen gelernt. Es ging hoch hinaus und die Teilnehmer haben für sich ganz neue Ziele gesteckt. Geballte Frauen- und Männer-Power, die erfolgreich und voller Energie Ihren Job meistern und teilweise ganz neue Wege gehen.


 

In jedem Leben gibt es Augenblicke, in denen die Gegenwart mächtiger wirkt,

als Vergangenheit und Zukunft.

 Karoline von Günderrode

 


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