Warum funktionieren Rosamunde-Pilcher-Filme? Weil sie uns Traumwelten präsentieren, in die wir entfliehen können, ohne wirklich selbst etwas tun zu müssen. Das Problem bei einem Traum ist, er bleibt meist genau das – ein Traum. Und bekanntermaßen bereuen wir am Ende unseres Lebens nichts mehr, als die Dinge, von denen wir nur geträumt, die wir aber nie in Angriff genommen haben. Meist halten negative Glaubenssätze uns davon ab: „Wenn ich jünger wäre“, „Wenn die Kinder älter wären“, „Wenn ich mehr Zeit hätte “.

Was ein Ziel hingegen von einem Traum oder Wunsch unterscheidet, ist eine Kleinigkeit: Ein Ziel ist ein Wunsch mit Termin. Natürlich geht alleine vom Platzieren eines Termins eine mögliche Unsicherheit, ob man dies oder jenes angehen soll, nicht weg. Die Frage, ob man nach der Taube auf dem Dach wirklich greifen oder sich lieber mit dem Spatz in der Hand begnügen soll, beantwortet sich dadurch nicht. Die Überlegung, ob man sich mit einem ernstzunehmenden Thema oder schlicht einem Hirngespinst beschäftigt, löst sich nicht auf.

Was hingegen hilft, ist, sich einmal konkret mit dem Traum auseinanderzusetzen und ihn durchaus auch zu hinterfragen. Die folgenden Fragestellungen können Dir dabei helfen:

  •  MOTIV: Was ist der wahre Grund, warum Du etwas in Angriff nehmen willst? Wünschst Du Dir zum Beispiel Anerkennung? Oder möchtest Du eine bestimmte Angst überwinden? Bist Du unzufrieden und möchtest von einer Sache weg oder bist Du ein Abenteurer und möchtest einfach einmal etwas völlig Neues in Angriff nehmen?

 

  •  EINSATZBEREITSCHAFT: Auf einer Skala von 1 bis 10, wie bereit bist Du, in den nächsten 72 Stunden mit dieser Sache zu beginnen? Eine Zahl kleiner 7 heißt letztlich, dass Du noch nicht bereit bist, dass es noch zu viele Hemmnisse oder Sorgen gibt. Oder auch: dass die Bedeutung Deines Ziel nicht groß genug ist. Denn, wenn Dir eine Sache nicht wichtig genug ist, bedeutet das übersetzt: etwas anderes ist Dir momentan wichtiger.

 

  •  ENERGIE: Stell Dir vor, Du hättest es bereits getan, was wäre dann anders? Woran würdest Du es merken? Was wären die positiven Folgen?

 

  •  STOLPERSTEINE: Was kann Dir dazwischen kommen? Wer oder was hält Dich möglicherweise von der Umsetzung ab? Vielleicht Menschen, die Dich demotivieren und Dir sagen ‚Das hat doch keinen Sinn‘, ‚Dafür bist Du zu alt‘, ‚Überleg Dir das gut, Du hast es doch gut, so wie es ist‘? Vielleicht Kosten wie Geld oder Umzug oder zu investierende Zeit? Oder vielleicht Du selbst, indem Du Dich mit negativen Glaubenssätzen selbst ausbremst?

 

  •  WEGGEFÄHRTEN: Wer würde Dich unterstützen? Wer kann Dir helfen? Welche Ressourcen kannst Du mobilisieren?

 

  •  START: Was wäre ein erster, kleiner Schritt in Richtung Zielerreichung und Traum-Erfüllung? Was könntest Du jetzt sofort innerhalb von 72 Stunden umsetzen, das Dir ein gutes Gefühl gibt, Dich an Dein Ziel und dessen Erreichbarkeit glauben lässt und das Dir vor allem eins vermittelt: Selbstwirksamkeit. Der feste Glaube an Dich und dass Du erreichst, was Du willst. Dass Du kannst, was Du Dir vornimmst, wenn Du es planst und angehst.

Warte nicht.

Der Zeitpunkt wird niemals perfekt sein.

 Napoleon Hill


Heute ist ein guter Tag mit der Verwirklichung meiner Träume zu beginnen.

Rebecca Paul

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