Ich finde, diese Jahreszeit eignet sich besonders gut, um loszulassen. Ein gutes Beispiel hierfür gibt uns wieder mal die Natur… Jedes Jahr aufs Neue werfen die Bäume ihre Blätter ab, um sich auf den winterlichen Wassermangel vorzubereiten. Die Bäume trennen sich von unnötigem Ballast und sammeln dadurch Kraft für das nächste Jahr. Sie schaffen Raum für Neues. Und auch wir dürfen Raum für Neues schaffen. Für Menschen, die uns gut tun, Dinge die unseren Alltag bereichern, all die Dinge die uns ein Lächeln in’s Gesicht zaubern. Wir dürfen uns getrost von Dingen trennen, die uns nicht gut tun. Sei es von alten Gedanken, Verhaltensmustern, Vergangenem oder Beziehungen. Doch oftmals fällt es uns schwer, loszulassen.

Was hindert uns am Loslassen?

Oft halten wir an Dingen fest – aus Gewohnheit und Bequemlichkeit, aber auch aus Angst. Aus Angst vor Veränderung. Aus Angst vor dem Unbekanntem. Veränderungen bedeuten immer auch ein Stück weit Unsicherheit und Kontrollverlust. Wir möchten unsere Komfortzone lieber nicht verlassen und stehen uns dadurch oft selbst im Weg. Wir bleiben beispielsweise in einem Job, der uns nicht gut tut oder verbringen Zeit mit Menschen, die uns eigentlich nur Energie rauben. Wir sind unzufrieden und dennoch verändern wir nichts, weil der Schmerz noch nicht groß genug ist. Das liegt natürlich auch daran, dass das Unwohlsein nicht plötzlich da ist. Der Druck nicht plötzlich kommt. Oder die Unzufriedenheit. Das schleicht sich nach und nach ein. Hier ein bisschen und da ein bisschen. Es dauert, bis wir es bemerken. Und dann haben wir uns meist schon daran gewöhnt. Aber erst, wenn der Schmerz groß genug ist, wenn wir etwa gesundheitliche Beschwerden bekommen oder gefühlt dauer-unzufrieden sind, fangen wir an zu handeln. Etwas zu verändern und Dinge loszulassen.

Warum loslassen?

Es gibt viele gute Gründe loszulassen:

…das Leben ist zu kurz, um an Dingen festzuhalten.

…die Vergangenheit lässt sich nicht ändern.

…aus Fehlern lernen wir und wachsen.

…loslassen wirkt be-FREI-end.

…loslassen schafft Raum für Neues.

Wie schaffe ich Raum für Neues?

Sie selbst sind für Ihr Glück und Ihren Erfolg verantwortlich. Loslassen erfordert Mut und die Fähigkeit, klare Entscheidungen zu treffen. Treffen Sie diese wichtigen Entscheidungen und überlassen Sie nicht anderen die Verantwortung für Ihr Leben.

Meine Tipps an Sie:

📌 Wünsche bewusstmachen: Was wünschen Sie sich wirklich? Wirklich, wirklich, wirklich? Ich ermutige Sie dazu, an Ihren Wünschen festzuhalten und diese aufzuschreiben. Was man erst einmal aufgeschrieben hat, geht nicht mehr so leicht aus dem Sinn…

📌 Ausmisten: Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Kleiderschrank ausgemistet? Ihre Krimskrams-Schublade? Trennen Sie sich von all den Sachen, die Sie seit Monaten nicht mehr getragen haben. Die Jeans, die Sie vorwurfsvoll in der falschen Kleidergröße anstarrt, wenn Sie den Schrank öffnen. Der Teller mit der abgesprungenen Ecke. Die Schuhe, die zu keinem Kleid passen. Sie werden aufatmen und Leichtigkeit wirklich spüren…

📌 Neue Wege einschlagen: Beobachten Sie einmal, welchen Weg Sie täglich zur Arbeit oder zum Spielplatz oder zum Bäcker nehmen. Bestimmt denselben, oder nicht? Das machen wir alle, das ist ja auch effizient. Manchmal ist nicht nicht-effizient aber das neue glücklich… Versuchen Sie morgen einmal bewusst einen anderen Weg zu nehmen und zu staunen, was Sie bislang vielleicht gar nicht wahrgenommen haben in Ihrer Umgebung. Oder fahren Sie statt mit dem Auto, mit dem Rad zur Arbeit – die Umwelt wird es Ihnen danken und Sie bekommen gleich noch einen Sauerstoff-Schub für einen frischen und leichten Start in den Tag… 😉🌍

Wie kann ich Dinge loslassen?

Dafür brauchen Sie kein 10-Punkte-Konzept.

Dafür reicht eine ganz simple Frage: „Macht mich das glücklich?“

Ganz einfach. Macht mich das glücklich… Das Buch, das Kleid, das Bild an der Wand, … Lautet die Antwort „Ja“ – wunderbar! Dann darf es bleiben. Lautet die Antwort dagegen Nein, dürfen Sie zweifellos loslassen. Denn warum sich mit Dingen umgeben, die Sie nicht glücklich machen? Auch dafür gilt doch: Das Leben ist viel zu kurz…

Was brauchen Sie noch und was dürfen Sie loslassen? 🎈

Alles Gute für Sie!

Herzlichst –

Ihre Rebecca Paul

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