Mit unserer Bienenpatenschaft begleiten wir unser Bienenvolk durch das Jahr und helfen so, den Bienenbestand zu erhalten – denn die Bestäubungsleistung der Bienen ist lebensnotwendig für den Erhalt unserer Umwelt. Jeden Monat berichten wir über unsere kleinen Weltwunder… 🙏

Sobald Anfang Dezember sich das Bienenvolk zu einer Wintertraube zusammengezogen hat, um der Kälte zu trotzen, legt ab da die Königin keine Eier mehr. Die Bienen halten die Temperatur im inneren der Traube konstant bei 20 Grad Celsius.

Die Bienen heizen nicht wie vielleicht gedacht mit Flügel Schlägen, sondern indem sie mit ihren Muskeln zittern. Durch das eingelagerte Futter, welches der Imker im Herbst großzügig gegeben hat, wird das Futter durch die Wärme der Bienen flüssig und kann leicht von den Bienen aufgenommen werden. Die Bienentraube wandert mit dem Futter durch den Stock. Dies nennt man den Zehrweg. Die äußeren Bienen werden dabei besonders von der Kälte angegriffen. Damit diese nicht erfrieren, wechseln sie mit den inneren Bienen durch. Ein starkes, gesundes Volk kann mehrere Monate tiefste Minustemperaturen aushalten, denn auch in Sibirien gibt es Bienen. Im Winter dürfen die Bienen nicht gestört werden. Denn sie werden durch die Unruhe nervös und verlassen die Wintertraube und verklammen bei niedrigen Außentemperaturen sehr schnell und erfrieren. Im Januar hat der Imker an den Völkern nicht viel zu tun. Er muss nur nach Stürmen oder Unwettern einen Kontrollgang unternehmen um zu sehen ob alles in Ordnung ist. 🙏