Mit unserer Bienenpatenschaft begleiten wir unser Bienenvolk durch das Jahr und helfen so, den Bienenbestand zu erhalten – denn die Bestäubungsleistung der Bienen ist lebensnotwendig für den Erhalt unserer Umwelt. Jeden Monat berichten wir über unsere kleinen Weltwunder… 🙏 

Auch im Dezember ist das Bienenvolk zu einer kompakten Wintertraube zusammengezogen.  Der Imker kann im Winter nichts für die Völker tun, er darf sie nicht stören um sie nicht aus der Winterruhe zu bringen. Deshalb widmen wir auch diese Monatsmail den Produkten des Bienenvolkes. Der Imker kann die bienenfreie Zeit nutzen um die Bienenprodukte zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten zu vermarkten. Hierbei kann er die Kunden von der Qualität seines Honigs aus der Region überzeugen.
Honig, den man im Supermarkt kaufen kann, stammt in den seltensten Fällen aus Deutschland. Auf dem Etikett ist immer der Ursprungsort des Honigs vermerkt. Zumeist steht dort „Honig aus EG und nicht-EG Ländern“. Um stets eine einheitliche Qualität zu liefern, mischen große Abfüller verschiedene Honige zusammen. Leider wird auf die Qualität des Honigs in vielen Ländern nicht so geachtet, wie in Deutschland. Bei uns gehört es zur guten imkerlichen Praxis, zur Bekämpfung der Varroa-Milbe nur organische Säuren einzusetzen. Der Einsatz von Antibiotika und sonstigen Medikamenten ist in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern nicht erlaubt. So kann davon ausgegangen werden, dass Honig, der von Imkern aus Deutschland stammt, frei von Rückständen ist. Honig wird aber nicht nur als Nahrungsmittel verwendet, sondern genauso wie Bienenwachs auch in diversen Cremes und Kosmetikprodukten.
Auch Kerzen aus eigenem Bienenwachs dürfen auf keinem Imkerstand an einem Weihnachtsmarkt fehlen. Reine Bienenwachskerzen sind zwar relativ teuer, brennen aber sehr lange und verbreiten einen wunderbaren Duft. Früher war das Wachs aus dem Bienenvolk viel wichtiger als heute. Die Kirche war der größte Abnehmer von Bienenwachskerzen bis sie durch günstige Kerzen aus Paraffin ersetzt wurden.
Wenn man bedenkt, dass der gesamte Wabenbau eines Bienenvolkes nur etwa 1200 Gramm wiegt, so wird einem schnell bewusst wie wertvoll Produkte aus Bienenwachs sind. Der Imker entnimmt aus dem Bienenvolk nur das Wachs aus älteren Brutwaben für die Produktion von Kerzen. Frische Waben aus sogenanntem Jungfernwachs verbleiben im Volk. Deshalb muss das Wachs gefiltert werden um es von Pollen und anderen nicht brennbaren Stoffen zu reinigen. Wenn dies nicht sorgfältig geschieht, flackern die Kerzen und brennen schlecht.
Bienenwachskerzen können entweder in Formen gegossen, oder mit einem Docht aus flüssigem Wachs gezogen werden. Und wir genießen noch den Honig diesen Sommers und freuen uns am Licht unserer Bienenwachskerzen 🙏